Positionspapier für den Strukturwandel im Gemeindegebiet Merzenich

In intensiver Zusammenarbeit haben die Gemeinderatsfraktion aktiv für Merzenich, Bündnis 90/ die Grünen und dem parteilosen Ratsvertreter Michael Breuer auf Basis des bekannten Slogan „Lust auf eine gute Zukunft“ ein eigenständiges Positionspapier für die Gemeinde Merzenich erstellt, in dem Projekte aufgeführt sind, die unsere Gemeinde schon heute, aber insbesondere für eine Zeit nach den Tagebaue zukunftssicher aufstellen soll.  Uns sind die Belange und insbesondere der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner unser Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte außerordentlich wichtig.

Mit dem Positionspapier leisten die aufgeführten Fraktionen und Ratsvertreter einen wichtigen Beitrag, den Strukturwandel in der Gemeinde Merzenich nicht nur zukunftssicher zu gestalten, sondern Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Hier sind neben schon bekannte auch neue Projekte sowie Visionen aufgeführt, die ebenfalls eine Wiedernutzung der Fläche Morschenich-Alt vorsehen.

Hier laden wir sie recht herzlich ein, mit uns, auch gerne in den Fachausschüssen und Gemeinderatssitzungen über die Zukunft der Gemeinde Merzenich zu diskutieren und mit zu gestalten.

Ostergrüße

An Ostern erwacht die Natur zu neuem Leben, alles beginnt zu blühen und zu grünen.

So wünschen wir Ihnen viele warme Sonnenstrahlen auf der Haut und im Herzen sowie ein schönes Fest mit bunten Frühlingsblumen.

Vielen Dank für Ihre Anregungen und Kommentare sowie Ihre Hilfe und Unterstützung.

Herzliche Ostergrüße und bleiben sie gesund!

Ihr Team von aktiv für Merzenich

Weihnachtsgrüße

Liebe Merzenicher,

dass Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende zu.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns recht herzlich für Ihr Vertrauen zu bedanken und wünschen Ihnen viel Zeit zur Entspannung, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr.

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das kommende Jahr 2020.

Ihr Team von aktiv für Merzenich e.V



Aktiver Schutz unserer wertvollen Ackerflächen beantragt

Die Fraktion aktiv für Merzenich hat für die kommende Ratssitzung folgenden Antrag gestellt:

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen rückt den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft. Es ist davon auszugehen, dass EU Mittel zum Klimaschutz deutlich aufgestockt werden. Zudem soll das Rheinische Revier, also auch die Gemeinde Merzenich, erhebliche Fördermittel aus Strukturförderprogrammen erhalten. Die wurde in der sog. Kohlekommission beschlossen und befindet sich derzeit in der Umsetzung.

Im April 2019 hat sich die Gemeinde Merzenich bereits als Zukunftsregion „Agrar und Klima“ klar positioniert.

Ferner berichtet die EU im April 2019 darüber, dass bis zum Jahre 2030 mit einer erheblichen Erwärmung von mindestens 1.5°C zur vorindustriellen Zeit zu rechnen ist. Dürreperioden wie im Jahr 2018 und 2019 und massive Ernteverluste werden voraussichtlich auch in unserer Region zu einer neuen Realität:

„This means that hotter summers will be the norm throughout Europe. This will lead to increased occurrences of droughts and wildfires, as seen in the summer of 2018, the hottest on record and one in which 30-50% of certain key crops were lost in Europe (1, S.8). Übersetzt: Heiße Sommer werden in Europa die neue Wirklichkeit. Lange Dürreperioden und ein deutlich erhöhtes Risiko von Waldbränden wie im Jahre 2018 werden gehäuft auftreten. Ernteverluste von 30 – 50% können die Folge sein.”

Die Gemeinde Merzenich verfügt heute noch über die wertvollsten Ackerflächen in der Region, auf die wir alle zu Recht stolz sind. In einer auf die Zukunft ausgerichteten Agrarpolitik müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass diese Flächen erhalten und geschützt werden.

Landwirte berichten davon, dass in diesem Sommer die Böden in einer Tiefe von 2 Metern und mehr komplett ausgetrocknet waren. In der Ertragslandwirtschaft musste intensiv bewässert werden. Wo das nicht möglich war sind die Ernteerträge in den drastisch eingebrochen.
Unsere aufgeräumte Kulturlandschaft ist ausgesprochen anfällig für Winderosion.

Bürgerinnen und Bürger berichten, dass ihnen bei Spaziergängen im Sommer bereits bei leichtem Wind Staub von den Feldern ins Gesicht geblasen wurde. Unsere Landwirte haben Angst davor, die Böden zu verlieren.

Es ist aus unserer Sicht notwendig, dass unsere Ortslandwirte, interessierte Bürgerinnen und Bürger, dem Gemeinderat, zuständigen Behörden und Verbände sowie potentielle Projektpartner wie FZ Jülich und RWE schnellstmöglich zusammen kommen, damit bei positiver Fördermittellage die Umsetzung umgehend erfolgen kann.

Daher stellen wir für die kommende Ratssitzung den Antrag,
dass die Gemeinde Merzenich die angedachten Projekte „AGRIBUSINESS 5.0“ und „Biodiversität in der Kulturlandschaft“ gemeinsam mit den o.g. Partnern schnellstmöglich vorbereit und bei positiver Fördermittellage umgehend umsetzt

Quellen:
(1): Global Trends to 2030 – CHALLENGES AND CHOICES FOR EUROPE
https://ec.europa.eu/assets/epsc/pages/espas/

Wird Merzenich energieautonom?

Damit Bürgerinnen und Bürger von der Umstellung unserer Energiesysteme auf erneuerbare Quellen profitieren hat die Fraktion aktiv für Merzenich hat für die kommende Ratssitzung folgenden Antrag gestellt:

Durch die fortschreitende Temperaturerhöhung besteht zunehmend das Risiko, dass Großkraftwerke aufgrund von Kühlwassermangel gedrosselt werden müssen. Des Weiteren wurde über die Grenzwertverschärfung für Quecksilber gemäß EU-Durchführungsverordnung EU 2017/1442 und der dadurch resultierenden Einschränkung des Weiterbetriebs der rheinischen Kohlekraftwerke über August 2021 hinaus, immer noch nicht abschließend beschieden.

Eine zukünftige dezentrale Stromversorgung ist für die Gemeinde Merzenich eine notwendige Investition für die Zukunft, damit keine Energieengpässe („Blackout“) vorkommen.

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen rückt den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft. Es ist davon auszugehen, dass EU Mittel zum Klimaschutz deutlich aufgestockt werden. Hier ist unter anderem die Wiederaufnahme des Programms energieautonome Kommunen – „Sustainable energy communities“ zu nennen. Zudem soll das Rheinische Revier, also auch die Gemeinde Merzenich, erhebliche Fördermittel aus Strukturförderprogrammen erhalten. Die wurde in der sog. Kohlekommission beschlossen und befindet sich derzeit in der Umsetzung.

Im April 2019 hat sich die Gemeinde Merzenich bereits als Zukunftsregion „Agrar und Klima“ klar positioniert.

Energieautonome Kommunen werden als innovative Lösungen für die Zukunft von führenden Wissenschaftlern als gute Möglichkeit gesehen, um den CO2 Ausstoß im Energiesektor drastisch zu senken. Das Projekt „Drawdown“ bezeichnet den solaren Ausbau im Dachbereich als sehr effektives Mittel, um weltweit 24 Gt CO2 einzusparen. Investitionskosten von 450 MRD. $ stehen Einsparungen von 3460 MRD $ gegenüber. Merzenich hat genügend Dachflächen, um die Gemeinde mit mehr Strom zu versorgen als tatsächlich benötigt wird.

Das Wirtschaftsministerium unter Peter Altmeier hat den Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ mittlerweite ausgewertet (2). Der 33 seitige Bericht „Nationale Strategie Wasserstoff“ des Wirtschaftsministeriums beschreibt sehr klar den Technologiehochlauf („Scale-Up“) der Wasserstoffwirtschaft.

Elektrische Überschusskapazitäten können in Wasserstoff gespeichert werden. In weiteren Ausbaustufen wird Wasserstoff zu Methan („Erdgas“) umgewandelt, das ohne Einschränkungen ins bestehende Netz eingespeist werden kann.

Es besteht ein gehöriges Potential, Fördermittel zu erhalten und Technologieführer von morgen in der Gemeinde anzusiedeln.  

Daher stellen wir für die kommende Ratssitzung den Antrag,

dass die Gemeinde Merzenich die angedachten Projekte „Innovative Energieproduktion mit Bioenergie-BHKW“ und „Solarautobahn A4“ um die Komponente „BürgerInnenenergie“ erweitert. Die Gemeinde unterstützt und partizipiert mit ihrem neuen Dorfmanager (Strukturmanager) bei der Gründung entsprechender Gesellschaften (Genossenschaft, GmbH o.ä.).

Gemeinsam mit Kommune, Gewerbetreibenden, Bürgerinnen und Bürgern können Dachflächen mit Solaranlagen bestückt werden. Mit geeigneten Partnern wird der Überschussstrom in der Gemeinde Merzenich in Wasserstoff umgewandelt (2. Ausbaustufe Methan), die Gase können im Erdgasnetz eingespeist werden und bei Dunkelheit über kleine Stirlingmotoreinheiten rückverstromt werden. Der heißen Abgase werden für Warmwasserbereitung und zur Heizung verwendet.

Die Gemeinde bemüht sich um die Ansiedelung von Unternehmen, die in die zukunftsindutrie Wasserstoff investieren wollen.

Idealer Weise kann sich die Gemeinde auf dem Kongress „Energieautonome Kommunen“ im Februar 2020 in Freiburg (3) publikumswirksam präsentieren.

Quellen:

(1): Projektseite „Drawdown“: https://www.drawdown.org/

(2): Handelsblatt 16.09.19: Energiewende: Klimaneutraler Wasserstoff: Altmeier plant Produktion in industriellem Maßstab

(3): https://www.energieautonome-kommunen.de/

Weihnachtsgrüße

Liebe Merzenicher,

dass Jahr 2018 neigt sich langsam dem Ende zu.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns recht herzlich für Ihr Vertrauen zu bedanken und wünschen Ihnen viel Zeit zur Entspannung, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr.

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das kommende Jahr 2019.

Ihr Team von aktiv für Merzenich e.V

 

 

Neues aus der Gemeinderatssitzung

Neben dem Haushalt für 2019 wurden in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres diversen Punkten durch den Gemeinderat für 2019 auf dem Weg gebracht.

Mit seiner Haushaltsrede ging der Fraktionsvorsitzende Manfred Esser im speziellen auf die Kreisumlagen des Kreises Düren ein.

HH Rede 2019 aktiv für Merzenich

Anhebung der Straßenreinigungsgebühren und Winterdienst  ab 2019 von 1,10 € pro Frontmeter auf 1,90 € Frontmeter.

Die Postfiliale und Postbank wird von der Gemeinde im Rahmen einer GmbH in erweiterten Räumlichkeiten weiter betrieben.

Schadensregulierung bezüglich der Demonstration im Rheinischen Revier durch die Organisation Ende Gelände.

Sitzungskalender für Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen.

Gremientermine_2019

Zuweisung von neuen Flüchtlingen 2018/2019

45 Personen gesamt

Unterbringung nach aktueller Planung im Ortsteil Morschenich-Alt.

Straßensanierung: Wer zahlt …..?

aktiv für Merzenich stellt Antrag für finanzielle Rücklagen zu Straßensanierungen

Aktueller kann das Thema nicht sein. Bei immer mehr alternden Straßennetzten in den Kommunen und klammen Kassen in den Gemeindeverwaltungen werden immer mehr die Eigentümer von Häusern bei der Sanierung der gemeindeeigenen Straßen zur Kasse gebeten.
Hierzu bedienen sich die Kommunen einer veralteten aber noch gültigen Rechtsvorlage.

Jüngst gingen Bürgerinnen- und Bürger in einer Nachbarkommune deswegen auf die Straße.

Auch in der Gemeinde Merzenich gehört der Zustand der Straßen nicht zu den besten. Zwischenzeitlich spricht man auch in unserer Gemeinde von Sanierungsstau.
Um zukünftige Generationen nicht schon heute über Gebühr zu belasten, halten wir, die Fraktion aktiv für Merzenich es für notwendig, im Rahmen eines Katasters den Sanierungsbedarf der jeweiligen Straßen der Gemeinde Merzenich zu erfassen und den Bedarf der Sanierung einzustufen.

Ebenfalls sollen ab 2019 finanzielle Rücklagen als Sonderposten aus jährlichen Pauschalen des Landes NRW geschaffen werden, um die Bürger nicht weiter finanziell zu belasten.

Ein diesbezüglicher Antrag wurde durch die Fraktion aktiv für Merzenich zur Gemeinderatssitzung am 12.10.2018 gestellt und einstimmig durch den Gemeinderat beschlossen.

Antrag Fraktion aktiv für Merzenich:
Antrag Instandsetzungs- und Unterhaltungskosten

Ehrenamtskarte ist eingeführt

Auf Antrag der Fraktion aktiv für Merzenich hat der Gemeinderat der Gemeinde Merzenich in seiner Sitzung am 15.03.2018 die Einführung einer Ehrenamtskarte des Landes NRW beschlossen.

Wie der aufgeführten Pressemitteilung zu entnehmen ist, ist die Ehrenamtskarte offiziell in der Gemeinde Merzenich eingeführt und kann nach Prüfung der Vorraussetzung angefordert werden.

 

Merzenich bedankt sich bei seinen Ehrenamtlern

MERZENICH:
Bürgerliches Engagement wird in der Gemeinde Merzenich groß geschrieben. Um die ehrenamtlichen Tätigkeiten der Bürger zu würdigen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen, hat sich die Gemeindeverwaltung sowie der Gemeinderat dazu entschieden, die Ehrenamtskarte NRW einzuführen.

Feierlich geschah dies mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen in der Gemeinde Merzenich. Georg Gelhausen, Bürgermeister Merzenichs, und Ministerialrat Andreas Kersting, Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen, Bundesfreiwilligendienst, setzeten ihre Unterschrift unter die vereinabrung.

Die Ehrenamtskarte soll mehr als nur ein Dankeschön für ihre Inhaberinnen und Inhaber sein. Sie erhalten die Möglichkeit, über 4000 Vergünstigungen und Sonderaktionen im kulturellen, wirtschaftlichen sowie sportlichen Bereich landesweit zu nutzen. Die Gemeinde Merzenich ist im Kreis die vierte Kommune, die die Ehrenamtskarte einführt.

Bürgermeister Gelhausen erklärt hierzu: „Wir sind dankbar für das große ehrenamtliche Engagement unserer Bürger. Dieser Dankbarkeit möchten wir Ausdruck verleihen und sind sehr glücklich, ihnen mit der Ehrenamtskarte NRW nun ein Dankeschön überreichen zu können. Zudem hoffe ich, dass auch weitere Kommunen sich diesem Projekt anschließen. Das würde uns interkommunal ermöglichen, das Angebot der im Rahmen der Ehrenamtskarte zu nutzenden Vergünstigungen zu erweitern.“

Andreas Kersting, Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sagte: „Mit der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen wollen wir die besondere Leistung der Ehrenamtlichen würdigen und wertschätzen. Ehrenamtliche verdienen höchste Würdigung sowie unser aller Respekt. Sie erreichen sehr häufig im Stillen Großes und schaffen Zusammenhalt. Ich freue mich sehr, dass jetzt auch in der Gemeinde Merzenich das Engagement der Ehrenamtlichen durch die Einführung der Ehrenamtskarte besonders hervorgehoben wird.“