Anregung gem. § 6 zum geplanten Sonder-/Wohngebiet zwischen Rather Str. und Arnoldsweiler Weg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Harzheim,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,
wir fordern den Gemeinderat hiermit auf, in der Gemeinderatssitzung am 30.04.2014, den Antrag der Eheleute Splinter auf Änderung des Flächennutzungsplanes der Flurstücke
32 und 65 der Flur 25 sowie der Flurstücke 1074, 603 und 31 der Flur 26 inkl. Aufstellung der Bebauungspläne bis auf weiteres zu vertagen.

Der Gemeinderat soll in der aufgeführten Gemeinderatssitzung entscheiden und beschließen, ob auf einer Fläche von ca. 11 ha (107.000 qm) zwischen Rather Straße und Arnoldsweiler Weg, angrenzend zur Römerstraße, ein „Sonder- u. allgemeines Wohngebiet“ entstehen soll.

Begründung
In persönlichen Gesprächen mit den betroffenen Anwohnern konnten wir feststellen, dass die aufgeführte Größenordnung so nicht bekannt war. Eine Einbindung der Bürger im Rahmen
einer Bürgerbeteiligung hat bisher nicht stattgefunden.

Da die aufgeführte Größenordnung der Planungen, die strukturelle Entwicklung der Gemeinde Merzenich unmittelbar und nachhaltig beeinflussen, fordern wir als Vertreter der Bürgerinnen- und Bürger der Gemeinde Merzenich auch aufgrund der erheblichen Auswirkungen auf eine Vielzahl von Einwohnern, eine  Einwohnerversammlung nach § 5 der Hauptsatzung der Gemeinde Merzenich.

Hier soll Klarheit über Planungen, Absichten und wirtschaftliches Interesse der Gemeinde zum Ausdruck kommen.

Eine Erweiterung der Ortschaft Merzenich sollte, sinnvoll, zeitlich strukturiert und vor allem mit einer Bürgerbeteiligung im Rahmen eines geförderten Dorfentwicklungsplans erfolgen, um einen Entwicklungsrahmen für die nächsten Jahre vorzugeben.

Anschließend könnten einzelne Dorferweiterungen, die in das Rahmenkonzept passen, integriert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Roosen    Frank Abschlag    Manfred Esser

2 Antworten auf „Anregung gem. § 6 zum geplanten Sonder-/Wohngebiet zwischen Rather Str. und Arnoldsweiler Weg“

  1. Hallo Herr Rosen, warum ist Ihre Anregung eigentlich auf der Sitzung nicht behandelt und mit keinem Wort erwähnt worden? Danke für das interessante Gespräch heute Mittag.

    1. Hallo Herr Reusch,

      auf der Ratssitzung ist der Antrag zum geplanten „Sonder-/Wohngebiet“ vertagt worden. Somit ist eine Forderung von uns erfüllt worden.
      Unter TOP 15 hätte unsere Anregung vom Bürgermeister eingebracht werden müssen oder zumindest an einen Ausschuss verwiesen werden müssen.
      Dies ist nicht geschehen.
      Da wir als Zuschauer leider kein Rederecht hatten , konnten wir nicht intervenieren.
      Dies zeigt einmal mehr wie wichtig es ist, ein Ratsmandat inne zu haben, um seine Rechte durchzusetzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*