Archiv der Kategorie: Meinung

Doppelhaushalt 2014/2015

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Gemeinderat wird voraussichtlich in der  Gemeinderatssitzung am 30.04.2014 den Doppelhaushalt für die Jahre 2014/2015 beschließen. (Der Doppelhaushalt wurde mittlerweile von der Kommunalaufsicht zurückgewiesen).

aktiv für Merzenich möchte Sie hiermit über einige Fakten informieren:

Merzenicher Doppelhaushalt rechtswidrig!

Vergangenen Donnerstag wurde vom Gemeinderat der Doppelhaushalt für 2014/2015 einstimmig beschlossen.

Wir mussten leider feststellen, dass der Haushalt rechtswidrig und somit unwirksam ist!

Den Bürgern muss zwingend die Möglichkeit der Einsichtnahme gegeben werden, damit von ihnen Einwendungen gemacht werden können.

Diese Form von Bürgerbeteiligung ist versäumt worden.

Weder dem Bürgermeister noch den Ratsfraktionen, die eigentlich eine Kontrollfunktion ausüben sollen, ist dieser Verfahrensfehler aufgefallen.

Die Gemeinde wurde von uns bereits gestern darüber telefonisch informiert und rudert schon zurück.

Unsere nachgereichte schriftliche Stellungnahme wird voraussichtlich am Anfang der Woche bearbeitet.

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Seniorengerechtes Wohnen: Zentral oder am Ortsrand?

Soll die geplante neue Wohnanlage für Senioren im Ortskern an der Burgstraße oder außerhalb im geplanten Merzpark gebaut werden?

Am 18.12.2013 entscheidet der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung ab 18:00 Uhr. Wir erwarten eine interessante Debatte über dieses wichtige Projekt.

Der Standort Burgstraße mit seiner recht zentralen Lage wird derzeit von den Fraktionen BfM und CdF bevorzugt. Der fußläufig eher schwer erreichbare Merzpark wurde von CDU und SPD ins Spiel gebracht.

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Standortanalyse Betreutes Wohnen, Ratssitzung Gemeinde Merzenich, 10.10.2013, Christine Sowinski, KDA, Seite 24

Am 18.10.2013 wurde das Gutachten des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA) dem Gemeiderat vorgestellt. Von den Experten wird die „Burgstraße“ favorisiert.

 

Presseartikel zum Thema Seniorengerechtes Wohnen: Zentral oder am Ortsrand? weiterlesen

Containerterminal: Bürgermeister Harzheim und die Ratsparteien wollen nicht handeln

Als die Ratssitzung der Gemeinde Merzenich am 25.4.2013 zu Ende ging, war die Enttäuschung bei den Zuhörern groß.

Statt Maßnahmen gegen das geplante Industriegebiet zu beschließen, hatte lediglich eine Debatte stattgefunden. Dabei hatte der Bürgermeister Peter Harzheim nochmals seinen Standpunkt bekräftigt, dass er derzeit keinen Handlungsbedarf sehe, da ein Verwaltungsverfahren noch nicht eingeleitet worden sei.

Zwei eingereichte Anträge die die Gemeindeverwaltung beauftragen sollten sich mit dem Thema zu befassen, wurden vom Bürgermeister übergangen ohne dass die Ratsparteien auf die Abstimmung bestanden hätten.

aktiv für Merzenich e.V. vertritt dagegen die Auffassung, dass bereits vor einem offiziellen Verwaltungsverfahren alles versucht werden muss, um das geplante Großprojekt zu verhindern.
Denn in der Frühphase eines Projektes fällt es den Beteiligten wesentlich leichter wieder auszusteigen, da erst geringe finanzielle Mittel in die Planung investiert worden sind.

Alle anderen Strategien erhöhen unbeabsichtigt oder beabsichtigt die Wahrscheinlichkeit, dass das geplante Güterverkehrszentrum und der Logistikpark verwirklicht werden.

Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass die Merzenicher Volksvertreter schnellstmöglich handeln und der Bürgermeister mit seiner Gemeindeverwaltung sowie die Ratsparteien alle Einflusskanäle nutzen, um das Projekt schon in der Anfangsphase zu verhindern.

Wer da zögert oder sich gar verweigert, handelt nicht im Interesse der Merzenicher Bürger und müsste Konsequenzen für die nächsten Kommunalwahlen 2014 befürchten.

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Vorstand von „aktiv für Merzenich e.V.“

Terminalpläne

Wenn ich mir als Mutter dreier Kinder ein Containerterminal in der Nachbarschaft vorstelle dann graust es mich.

Das Ding soll 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche betrieben werden- das heisst vor allem erst einmal ununterbrochen Lärm. Mir kann nämlich niemand erzählen dass das leise ist, nur weil dort Elektroloks verwendet werden sollen. Was ist mit den Kränen, den Lastern, den aufeinanderprallenden Containern? Terminalpläne weiterlesen

Gedanken zum Containerterminal

Kurz gesagt, wird alles, was uns vor einigen Jahren bewogen hatte, hierhin zu ziehen, Stück für Stück demontiert.

Daß der Spielplatz nebenan aus Kostengründen verkauft wird, naja. Sollen die Kinder halt zum nächsten -einen halben Kilometer weiter- laufen. Wird schon gehen.

Ach so, nein, da ist ja jetzt das neue Gewerbegebiet, wo täglich Riesen-LKW´s mit eingebauter Vorfahrt vor allen anderen, besonders vor Fußgängern, verkehren. Müssen die Kinder halt aufpassen. Sind ja nur ein paar! Gedanken zum Containerterminal weiterlesen

Ihre Meinung ist gefragt

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

die Aachener Zeitungsverlage haben die Rubrik „Meinungen – Gut für
Düren?“ ins Leben gerufen.

Es haben sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus unserer Nachbarschaft zu Wort gemeldet und diskutieren für ein Internetforum auf einem hohem Niveau.

Unter der Adresse

http://aachener-meinung.de/category/dueren/

haben Sie die Möglichkeit, zu brisanten Theman aus unserer Region Ihre Sicht der Dinge darzulegen.

Bitte beteiligen Sie sich bitte zahlreich an dieser Aktion. Sie können
hier etwas bewegen.

Die letzten Neuigkeiten: Ihre Meinung ist gefragt weiterlesen

Sonderbares Herbstlaub

Leider finden wir immer wieder Müll in unserer direkten Umgebung. Diese Kofferaumladung am Wegesrand war allerdings besonders unappetitlich: alte undichte Farbdosen, Verdünnung, Altöl, Trinkflaschen mit der Aufschrift „Verdünnung“, Abbeizer.

An der Stelle im Wald machen häufig Familien Picknick. Lieber F. Erkel oder wie immer Sie heißen: das ist leider kein Kavaliersdelikt mehr sondern eine handfeste Straftat. Nur zu Schade, dass die Anzeige gegen unbekannt vermutlich ins Leere läuft.

Einen schönen Dank jedenfalls an die freiwilligen Helfer, die die Sauerei zeitnah beseitigt haben. Für den Einsatz kommt dann die Allgemeinheit auf. Dabei hätten Sie das ganze Zeug kostenlos an jeder Entsorgungsstelle abgeben können.